Das Pflaster mit dem Löwen, bitte.

Wer reisen möchte, der muss sich auf einen Trip, und sei er noch so kurz, vernünftig vorbereiten. Dass das auch bei meinem Freiwilligendienst in Ghana der Fall sein wird, war mir schon klar.  Nur, dass das heißt, ein Abo beim Tropenmediziner mit knackigen 25-30  Impfen hinzulegen, habe ich nicht erwartet.Nennt mich naiv, aber selbst als ich dann vor ein paar Wochen meinen ersten Termin beim Doc hatte, war ich der festen Überzeugung, dass wir erst einmal nur bequatschen würden, was mich erwartet. Pustekuchen. In Nullkommanix hatte ich meine ersten Spritzchen im Arm und bin seitdem nahezu wöchentlicher Dauergast.

Beim letzten mal durfte ich netter Weise ein paar Fotos knipsen um euch meinen Impf-Marathon hier etwas spannender präsentieren zu können.

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Frechdachse in der grünen Kiste.

Bevor ich Angst und Schrecken verbreite wegen der enormen Vorsorgemaßnahmen: Ich habe mich dazu entschieden, alle möglichen – von meinem Tropenmediziner Herrn Doktor Doktor Rieffel empfohlenen – Stoffe zu impfen. Dadurch sind es ziemlich viele geworden, aber Pflicht ist lediglich ein Bruchteil davon.

Falls sich jemand für Reisen und Auslandsaufenthalte interessiert, die nicht so nah an Lippstadt sind, man den aktuellen Krankheits- und Gefahrestand nicht kennt oder einfach so neugierig ist, kann ich die App „Sicher Reisen“ sehr empfehlen.

„Sicher Reisen“ ist eine offizielle App vom Auswertigen Amt und wirklich informativ – schaut mal rein. 🙂

Außerdem ist es besonders für weltwärts-Freiwillige wichtig, mit einem Experten, beispielsweise so wie ich mit einem Tropenmediziner, über den Aufenthalt zu sprechen und sich zu Informieren – gerade auch bei Themen wie Malaria. Ein sehr sinnvoller Hinweis der meisten Entsendeorgas, den man definitiv befolgen sollte.

Zum heiklen 100%igen Malariarisiko in meiner Wahlheimat ab Sommer bleibt nur zu sagen: Ich selbst werde keine Prophylaxe dagegen einnehmen, da dass über 12 Monate nicht möglich ist. Ein Moskitonetz und Autan werden ihre Dienste leisten müssen. #struggleisreal (Wie sich das dann anfühlt und ob ich tatsächlich erwischt werde, erfahrt ihr natürlich, wenn es soweit ist – was hoffentlich nie sein wird 😀 )

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In dem Becher befindet sich die Schluckimpfung gegen Cholera – ist mir sehr sympathisch. Schmeckt ein bisschen wie Brause mit Salz gemischt und tut 0 weh. Prost. 🙂

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Ansonsten kann ich euch nur raten möglichst früh beim Arzt durchzuklingeln und nachzuhaken, sodass ihr nachher nicht zeitliche Probleme habt mit den ganzen Impfungen, da manche auch in bestimmten Abständen mehrmals verabreicht werden müssen. Beißt die Zähne zusammen und fragt – wenn ihr denn wollt – mal lieb nach Pflastern, dann tut die Prozedur nachher nur halb so doll weh. Glaubt mir, bin mittlerweile Profi 😉

Im April, also irgendwann jetzt bald, werde ich mehr Infos über meinen Einsatzort erfahren und selbstverständlich mit euch dann teilen. *yeeah*

Viel Spaß beim Schokohasen-Essen!

Linn

Autor: Linn

Ich gehe weltwärts und blogge über Ghana, Glitzer und Soziales Engagement. Es werden Fotos und Herzensangelegenheiten geteilt :)

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